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Valli vom Kempter Wald

Der Korthals Griffon

ist ein rauhaariger deutscher Vorstehhund. 1888 wurde der erste Griffon-Club in Deutschland gegründet. Damit ist der Griffon eine der ältesten deutschen Vorstehhunderassen.

Aussehen:

Der Griffon hat einen großen, rotbraunen Kopf mit deutlichem Schnurbart, ausgeprägter Stirnlocke und klugem Gesichtsausdruck. Die Körperbehaarung ist rauhaarig, blaugrau, grau mit braunen Platten oder einfarbig braun. Rüden sollen ca. 55-60 cm hoch sein, Hündinnen ca. 50-55 cm.

Charakter:

Der Griffon ist ein intelligenter, leichtführiger Vorstehhund. Er ist freundlich und sehr sensibel. Aufgrund seiner Intelligenz zeigt er keinen „Kadavergehorsam“. Er denkt mit und kann bisweilen recht stur sein, wenn er von einer bestimmten Vorgangsweise überzeugt ist.

Jagdeignung:

Der Griffon ist ein vielseitiger Jagdgebrauchshund. Er hat eine feine Nase und einen ausgeprägten Finderwillen.  Er steht in der Regel sehr gut vor und ist ein ausgesprochen wasserfreudiger Hund. Richtig angeleitet bringt er sehr zuverlässig und kann aufgrund seiner Körpergröße auch wehrhaftes Wild sicher niederziehen. Er ist intelligent genug, um auch bei der Saujagd unbeschadet seinen Dienst zu tun. Als ausgewachsener Hund besticht er durch seine Ruhe und gute Konzentrationsfähigkeit. Auf Gesellschaftsjagden ist er verträglich gegenüber Mensch und Hund.

Familienverhalten:

Der Griffon ist ein ausgesprochener Familienhund. Er ist sehr kinderfreundlich und fügt sich gut in den Familienalltag ein. Er braucht unbedingt den engen Kontakt zu seiner Familie. Dann lernt er schnell alle Regeln und bereichert das Familienleben durch seine liebenswerte und fröhliche Art. Aufgrund seiner Körpergröße sollte der Hund entweder schon einige Jahre alt sein, wenn Kinder in die Familie kommen, oder die Kinder sollten schon mindestens 8-9 Jahre alt sein, wenn der Junghund zur Familie kommt.

Die Erziehung:

Der Griffon ist leichtführig. Das heißt, dass er grundsätzlich gerne alles richtig machen möchte. Er ist aber auch sehr intelligent und macht sich seine eigenen Gedanken. Er verfügt über Fantasie und Einfühlungsvermögen. Allerdings ist seine Logik mitunter anders als die menschliche. Da der Griffon grundsätzlich seinem Führer Freude bereiten will, braucht er eine sehr liebevolle Führung. Niemals wird der Hund etwas tun, um seinen Führer zu ärgern. Er kann es deshalb auch nicht verstehen, wenn man über ihn sehr böse oder gar gewalttätig zu ihm wird. Wenn der Griffon ein unerwünschtes Verhalten zeigt, so liegt es am Menschen, eine intelligente, gewaltfreie Methode zu finden, um ihn davon abzubringen. Der Griffon liebt Rituale, sie machen ihm das Leben leichter und geben ihm Sicherheit. Er gewöhnt sich schnell an bestimmte Abläufe und freut sich, wenn er schon im voraus weiß, was kommen wird.

Pflege:

Der Griffon braucht Pflege. Er muß regelmäßig gebürstet werden, damit das Fell nicht verfilzt. Die Ohren müssen sehr sauber  und trocken gehalten werden. Im Frühjahr und Sommer muß ständig auf Zeckenbefall kontrolliert werden. Da der Griffon sich gerne verausgabt, muß er sehr hochwertig ernährt werden. Das wichtigste ist aber die psychische Pflege: Er braucht LIEBE. Der Griffon will lieben und geliebt werden. Unbeherrschtes Verhalten kann ihn in seiner Persönlichkeit nachhaltig erschüttern. Nur unbedingte Liebe lassen ihn zu seiner ganzen inneren und äußeren Schönheit erblühen.

Wesen:

Der Griffon ist nicht unbedingt ein Draufgänger. Er entwickelt sich langsam und bedächtig und ist in der Lage in jedem Lebensalter noch Neues zu lernen. Der Griffon ist, wie der Name schon sagt, eher struppig und wirkt manchmal etwas verwegen.  Er ist nicht schön im Sinne von ebenmäßig, glatt und glänzend. Er ist eher schön im Sinne von abwechslungsreich, überraschend und unverfälscht. Und so robust er auch wirkt, so kompromißlos und effektiv er sich bei der Jagd zeigt, in seiner Seele ist er ein absolut anschmiegsames und liebenswertes Wesen, das uns am liebsten mit einem Stofftier im Fang an der Türe begrüßt, wenn wir nach Hause kommen. Ein Griffon eben.